Vitold Rek

Rek_Vitold_Foto Emanuela Danielewicz

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Web: www.jazzpages.com/VitoldRek

 

„Ein großer Musiker auf der europäischen Bühne des Jazz“, kommentierte der Kritiker Fred Bouchard die Kunst von Vitold Rek in der amerikanischen Fachzeitschrift‘Jazz Times‘.

Geboren 1955 in Rzeszów, Polen ,studierte Vitold Rek klassischen Kontrabass an der Krakauer Musikakademie mit Krzysztof Penderecki als Rektor. Seit Anfang der 1990er Jahre lebt der Bassist Vitold Rek in Deutschland und arbeitet mit Musikern wie Charlie Mariano, Emil Mangelsdorff, Tomasz Stanko ,John Tchicai, Albert Mangelsdorff, Peter Giger, Günter Baby Sommer, Karl Berger, Christof Lauer, Ralf Hübner, Jasper van’t Hof ,Heinz Sauer, Gerd Dudek, Sonny Sharrock, Bob Degen, Dom Um Romao und vielen anderen zusammen. 1986 und 1988 wurde er Poll-Sieger (Kategorie Kontrabass) der polnischen Zeitschrift “Jazz Forum“.1999 erhielt er das Arbeitsstipendium Jazz von der Stadt Frankfurt am Main. Vitold Rek unterrichtet an der Hochschule für Musik in  Mainz und leitet die eigene Gruppe „East West Wind“.

Seit 2006 arbeitet er als Solist mit dem HR-Jazzensemble zusammen.

Vitold Rek verbindet in seinem Spiel die Tradition des Jazz mit klassischen und folkloristischen Einflüssen. Sein Stil wird als „tongewaltig“ und „gleichzeitig elegant und kammermusikalisch“ beschrieben.

2010 war Vitold Rek der künstlerische Leiter des JIF Jazz Festival in Frankfurt/Main.

Für die CD-Einspielung mit dem Emil Mangelsdorff Quartett “Blues Forever” (Bellaphon CDLR 714427) hat Rek den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1-2008 bekommen. Im Herbst 2008 wurde das 5 CDs umfassende Album von Tomasz Stańko “1970–1975–1984–1986–1988″ (Metal Mind Productions) in Polen mit der Platin-Schallplatte ausgezeichnet.

2013 erhielt Vitold Rek den Hessischen Jazzpreis.

Als wichtige Festivalauftritte sind das Jazz Jamboree in Warschau (1978–88), Montreux Jazz Festival (1987), das North Sea Jazz Festival in Den Haag (1990), Jazz in Willisau (1991), das Frankfurt Jazzfestival (1994) das JazzFest Berlin (1992, 2010), die Leipziger Jazztage (2004), die ISB Double Bass Convention Indianapolis, USA (2001) und die Banlieues Bleues von Paris (2006), Jazz Festival Daegu, Korea (2014) zu nennen.